“Der Tod muss ein Wiener sein”, so sagt man. In keiner anderen Stadt wird der Tod so aufwändig zelebriert wie in Wien – auch heute noch. Das kommt aus der Tradition der Habsburgerfamilie, Begräbnisse als Zeichen der Machtstabilität groß zu inszenieren. Imitiert wurde dies dann in kleinerem Maßstab von Adel und Bürgertum.
Mit rund 3 Millionen Verstorbenen „wohnen“ heute am Zentralfriedhof mehr tote als lebendige Wiener im gesamten Stadtgebiet. Mit den zahlreichen Ehrengräberanlagen ist es möglich, selbst bei kurzen Wegstrecken auf das Who-is-Who von Einst und Heute zu treffen. Wissenschaftler, Künstler, Politiker, Musiker – sie alle liegen friedlich nebeneinander und warten darauf, Ihnen mit ihren kunstvollen Grabanlagen, ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Also „nehmen’ S den 71er“ und erkunden mit mir jenen Ort, wo Beethoven, Nestroy, Prawy und Co „die Patschen strecken“.
Dauer 2 Stunden
Details zu den Buchungsbestimmungen finden Sie unter AGBs & Buchung.

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